Viel zu berichten
Neues von der BioEnergie Gettorf
Wir arbeiten für den Fortschritt. Deshalb steckt in unseren Projekten und unserem Geschäftsalltag jede Menge Bewegung. So gibt es auch laufend Neuigkeiten, die wir an dieser Stelle nur zu gerne mit Ihnen teilen.
Sie haben Fragen zu unseren Veröffentlichungen oder möchten selbst über uns berichten? Sprechen Sie uns gerne an: Kontakt
Energietour Schleswig-Holstein – Station Tüttendorf bei der BioEnergie Gettorf & ASL
Am 21.11. fand die 14. Station der Energietour Schleswig-Holstein, zu Gast auf dem Gelände von ASL und der BioEnergie Gettorf in Tüttendorf, mit vollem Erfolg statt!
Unter dem Motto „Vom Wärmenetz zum komplett versorgten Quartier“ wurde gezeigt, wie die BioEnergie Gettorf bereits heute über 200 Haushalte in Tüttendorf und Gettorf mit klimaneutraler Wärme versorgt. In den kommenden Jahren sollen alle Haushalte der 8.000-Einwohner-Gemeinde sektorenübergreifend regionale Energie nutzen. Vollversorgung mit regionaler, klimaneutraler Energie: Ein Meilenstein für die Energiewende!
Impulse kamen von: Martin Lass, Juana Hoffmann (BioEnergie Gettorf GmbH & Co. KG), Nils Martensen (Agrarservice Lass GmbH), Verena Tiepelmann (Agrarservice Lass GmbH) und Helge Kohrt (Bürgermeister Osdorf)
In der Vorweihnachtszeit wird es magisch in unserem Biogasanlagen Dorf.
Denn ein kleiner Wichtel hat angekündigt, bei uns einzuziehen! Und zwar nicht irgendwo, sondern in das Modell unserer Biogasanlage im Schaufenster der Eichstr. 5b in Gettorf.
Vom 24. November bis zum 19. Dezember 2025 wird der Wichtel dort wohnen und jede Woche ein kleines Geheimnis oder eine Überraschung vorbereiten. Seine Streiche und Rätsel könnt ihr Kinder entdecken, wenn ihr genau hinschaut!
Und so funktioniert's:
- Schaut im oben genannten Zeitraum mindestens einmal pro Woche beim Modell der Biogasanlage in der Eichstr. 5b vorbei.
- Findet heraus, was sich verändert, was der Wichtel angestellt hat oder welche Aufgabe er gestellt hat.
- Gebt euren Tipp wöchentlich bis Freitag 12:00 Uhr bei uns ab. Entweder direkt vor Ort zu unseren Öffnungszeiten, oder werft die Teilnahmekarte in unseren Wichtel-Briefkasten.
- Vergesst nicht, euren Namen und eure Telefonnummer mit anzugeben!
Jede Woche losen wir zwei Gewinner/innen aus, die sich über eine Überraschung freuen dürfen. Mitmachen lohnt sich und der Wichtel freut sich über jede Spürnase, die ihm auf die Schliche kommt!
Wir freuen uns auf viele neugierige Kinderaugen und wünschen euch viel Spaß beim Suchen, Raten und Staunen!
Die Künstler Jan Arik Franz und Vincent Schulze waren bei uns vor Ort und haben unserem Trafo am Schulzentrum sowie dem Heizcontainer in der Hohen Straße neues Leben eingehaucht.
Mit Spraydose, Kreativität und einem feinen Gespür für Farbe sind aus grauen Flächen echte Hingucker entstanden. Funktional, individuell und ein starkes Statement für moderne Energiegestaltung in Gettorf.
Das Endergebnis kann sich sehen lassen. Schauen Sie gerne vorbei und überzeugen sich selbst von den farbenfrohen Kunstwerken!
Für Hans Wuttke und Hans-Ulrich Frank steht der Wechsel von der Gasheizung zur Nahwärme an. Im Erlengrund startet die Bioenergie Gettorf im September mit dem Ausbau für die 32 Haushalte im Erlengrund, die über das neue Heizhaus Schriebershof versorgt werden sollen. Für Kurzentschlossene ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich für einen Wechsel zu entscheiden und dabei zu sparen.
Lichtenergie + Wasser + Kohlendioxid = Zucker + Sauerstoff
Die Photosynthese ist der wichtigste biochemische Prozess auf unserem Planeten. Bei der Biogaserzeugung wird genau diese Energie aus den Pflanzen herausgeholt. Die wertvollen Reststoffe (Wasser und Nährstoffe) werden als Gülle wieder aufs Feld gebracht.
Besuchen Sie unser Silphie-Blütenmeer in Tüttendorf!
Bei schönem Wetter bieten Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge ein tolles Konzert.
Die BioEnergie begrüßte die 11. Klasse des naturwissenschaftlichen Profils der Ricarda-Huch-Schule an der Biogasanlage.
Martin Laß führte die Schülerinnen und Schüler über das Gelände und erklärte anschaulich die Funktion und Bedeutung der erneuerbaren Energien - insbesondere im Kontext der Sektorkopplung.
Aus Grundlast wird Spitzenlast! Dank Sonne und Wind haben wir heute bereits genug Energiequellen, um auf fossile Grundlastkraftwerke zu verzichten. Die Zukunft ist das regenerative Speicherkraftwerk für Spitzenlast!
Ein Blick nach vorn: Die Silphie-Pflanze! Als vielversprechende Energiepflanze bietet die Durchwachsene Silphie nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch großes Potenzial für die nachhaltige Energiegewinnung der Zukunft.
Vielen Dank an die engagierten Schüler:innen und Lehrkraft - wir freuen uns auf weitere spannende Begegnungen!
Die BioEnergie hatt auf der Tüttendorfer Anlage den Arbeitskreis Agrar & Umwelt der CDU-Landtagsfraktion zu Besuch.
Mit dabei waren Cornelia Schmachtenberg, Rixa Kleinschmidt, Andreas Hein, Sönke Siebke und Heiner Rickers.
Es wurde über das Biomasse-Paket gesprochen und warum die Reduallast - also der Teil des Stromes, den wir trotz Wind und Sonne noch brauchen - eine echte Chance für flexible BioEnergie ist.
Zum Abschluss wurde noch das Speicherkraftwerk, der imposante 44.000 m³ Gasspeicher, besucht.
In der aktuellen ENERGIEZONE-Episode spricht Alexander Graf mit martin Lass über den Wärmenetzausbau.
Ein zentrales Thema für die Energiewende und die Zukunft unserer Infrastruktur.
Das Video zur Folge ist auf YouTube unter verfügfbar:
https://www.youtube.com/watch?v=qmyY1SeN0dE
Die BioEnergie Gettorf durfte den Umweltminister Tobias Goldschmidt zur Übergabe des Förderbescheides begrüßen.
Die Förderung unterstützt das Vorhaben rund um den Batteriespeicher, sowie das Eigen- und Ladestromnetz.
Die BioEnergie bedankt sich recht herzlich für den Besuch un den netten Austausch.
„Um beide Gemeinden mit Nahwärme zu versorgen, braucht es in Gettorf zwei weitere Heizhäuser und ein drittes in Osdorf“, sagt Martin Laß, Geschäftsführer der Bioenergie Gettorf, die bereits Teile des Ortes mit Nahwärme versorgt und für die Nahwärmeversorgung des Ortskernes derzeit das Heizhaus Schriebershof baut.
Drehort Biogasanlage Tüttendorf!
Es ging um eine, vom Energiewende-Ministerium, veröffentlichte Wärmepotentialkarte für Schleswig-Holstein.
Martin Lass erklärt, warum es für beispielsweise Tüttendorf Sinn ergibt, trotz der Tatsache, dass die kommunale Wärmeplanung kein Wärmenetzpotential für diesen Ort sieht, die Haushalte trotzdem mit Nahwärme zu versorgen.
Am 15. Januar 2025 wurde Martin Lass zur Anhörung in den deutschen Bundestag geladen. Mit Erfolg für die Energiewirtschaft!
Das Biomasse-Paket ist ein echter Paradigmenwechsel. Zum ersten mal seit langem fließen wieder Mitel gezielt ins EEG in den Bereich Biogas. Die politik hat erkannt, welche zentrale Rolle Biogas spielen kann - insbesondere durch regenrative Speicherkraftwerke, die Strom genau dann liefern, wenn er gebraucht wird.
Deutscher Bundestag - Sachverständige fordern Anschlussförderung für Biogasanlagen
Deutscher Bundestag - Gesetzentwurf zur Förderung von Biogasanlagen
Am 21.01.2025 hatten wir auf unserer Tüttendorfer Anlage Besuch von Frau Dr. Christina Schubert (SPD), Frau Anke Göttsch (SPD) Herrn Felix Wilsberg (SPD) und Herrn Felix Papenfuß (LEE.SH).
Martin Laß (BioEnergie Gettorf) und Philip Klagges (BioEnergie Marienthal) gaben wertvolle Einblicke in die innovativen Anlagen.
Nach 20 Jahren läuft für die ersten Biogasanlagen die Förderung aus dem EEG aus.
"Diese Förderung muss reformiert und fortgesetzt werden!", so Dr. Schubert. "Wir wollen Biogasanlagen eine Anschlussperspektive eröffnen, damit sie weiterhin ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Energieinfrastruktur bleiben."
Auch wenn unsere Tüttendorfer Anlage hiervon noch nicht beroffen ist, kämpfen wir um den Erhalt unzähliger Anlagen und Sicherung der Wärmeversorgung in Außenbezirken.
„Nach langem Planen geht es jetzt ans Tun“, sagte Bioenergie-Geschäftsführer Martin Laß beim Spatenstich für das neue Heizhaus Schriebershof in Gettorf, das künftig rund 2000 Gettorfer im Ortskern mit Nahwärme versorgen soll. Zusammen mit Landrat Ingo Sander, Amtsdirektor Matthias Meins, Bürgermeister Marco Koch und Bioenergie-Vertriebsleiterin Juana Hoffmann wurde am 8. November mit dem Spatenstich der Bau begonnen.
Quartiersgesellschaft könnte Netz in Gettorf betreiben.
(Beitrag von Greta Weber)
„Es kann losgehen, alle nötigen Genehmigungen für das neue Heizhaus Schriebershof liegen vor“, sagt Martin Laß. Die Baugenehmigung für das Heizhaus bei der Bioenergie Gettorf ist eingetroffen. Mit den Genehmigungen hat Gettorf einen weiteren Meilenstein auf dem Weg in Richtung Energiewende genommen.
Bei strahlendem Sonnenschein kamen gut 300 Besucher zum „Tag der offenen Anlage“ der Bioenergie Gettorf nach Tüttendorf. Sie konnten nicht nur die neuste Entwicklung der Anlage aus der Nähe betrachten, sondern sich bei den Fachleuten auch informieren, wie sie ihr eigenes Haus versorgen und so fit für eine grüne Zukunft machen können.
Verena Budnick ist die Neue im Team der Bioenergie Gettorf. Seit Juli unterstützt die 47-jährige Gettorferin Juana Hoffmann, die das Informations- und Energiewendebüro in der Eichstraße 5b leitet.
„Raus aus dem Alltag, das ist gerade für Menschen wichtig, die einen nahen Angehörigen verloren haben. Insbesondere für Kinder, die ganz anders trauern, als Erwachsene“, sagt Enken Landgrebe vom Verein Trauernde Kinder Schleswig-Holstein in Kiel. Seit 20 Jahren begleitet der Verein Kinder, Jugendliche und deren Familien, wenn ein nahestehender Mensch gestorben ist. In den Trauergruppen finden die Betroffenen mit Unterstützung von pädagogischen Fachkräften und vielen geschulten Ehrenamtlern ihren eigenen Weg durch die Trauer.
Die deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger und Mitglied des Deutschen Bundestages Gyde Jensen waren zu Besuch beim Regenerativen Speicherkraftwerk in Tüttendorf.
Gyde Jensen hat bereits auf dem Biogasspeicher unterschrieben. Nun signierte die Ministerin Stark-Watzinger als erstes Mitglied der Bundesregierung den größten Biogasspeicher Deutschlands.
Wenn ein Heizungswechsel ansteht, dann stellt sich oft die Frage, ob eine Wärmepumpe die richtige Lösung ist. Jens Bernnat, Planungsingenieur bei ASL, ist Fachmann für Heizungstechnik und ordnet das Thema ein.
Wie kann man bis 2045 das Ziel erreichen, die Treibhausgase auf null zu reduzieren? Dieser Frage stellten sich die Schüler der Isarnwohld-Schule in Gettorf. Dafür hatte sich die Schule den Verein Multivision eingeladen, der interaktiv mit den Schülern an dem Thema arbeitete.
Wie wird grüner Strom erzeugt, wie entsteht dabei Wärme und wie landet diese bei den Kunden?
Zu einem Blick hinter die Kulissen des Regenerativen Speicherkraftwerks (RSK) lädt die Bioenergie Gettorf wieder an zwei Terminen ein:
Samstag 27.04.2024 / 10:00 - 12:00 Uhr
Ihre Anmeldung, mit Angabe Ihrer Kontakdaten (Name, Adresse, Telefon) und der Personenanzahl senden Sie uns bitte an: anfrage(at)bioenergie-gettorf.de .
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Gettorf hat einen großen Schritt in Richtung Energiewende gemacht. Einstimmig fasste die Gemeindevertretung am 6. Dezember den Abwägungs- und Satzungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 79 – Herstellung von Energien (Strom- und Wärmeerzeugung, Wärmenetz der Gemeinde Gettorf).
Deutschlandfunk Kultur
Martin Laß ist mit seinen Unternehmen Agrarservice Lass und Bioenergie Gettorf Energielandwirt des Jahres und bekam dafür jetzt den Ceres-Award in Berlin. Mit dem Preisgeld möchte der Tüttendorfer in Zusammenarbeit mit der der Isarnwohld-Schule in Gettorf eine langfristige Kooperation zur Berufsbildung ins Leben rufen.
Für Erk Friedrichs ist der Bau eines grünen Nahwärmenetzes in Gettorf eine Herzensangelegenheit. „Das ist ein Projekt, das ich mir ausgesucht habe, weil ich es richtig gut finde“, sagt der 61-jährige Projektleiter. Zum Ende seines Arbeitslebens, in dem er für Projekte von Konzernen wie beispielsweise Shell und Continental verantwortlich zeichnete, habe er sich bewusst für das Familienunternehmen Bioenergie Gettorf entschieden, um etwas Bleibendes zu tun und einen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten.
Das Nahwärmenetz der BioEnergie Gettorf könnte Vorbild für viele ähnliche Projekte in Schleswig-Holstein sein, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Losse-Müller, der auf seiner Sommerreise in seinem Wahlkreis die Biogasanlage in Tüttendorf besuchte und sich das Nahwärmekonzept für Gettorf erklären ließ, dass sich derzeit im Ausbau befindet.
Auch künftig wird es am Eingang des Tierparks Gettorf einen Defibrillator geben, ein kleines Gerät, das in Notfällen Menschenleben retten kann. Er ist an der Wand installiert und für jeden zugänglich. Die BioEnergie Gettorf und andere Unternehmen haben gespendet, um den Betrieb des lebensrettenden Geräts für weitere drei Jahre zu gewährleisten.
Die Carsharing-Flotte vom Verein Dörpsmobil Gettorf hat sich vergrößert. Die BioEnergie Gettorf investiert knapp 30000 Euro und stellt dem Verein für vier Jahre einen elektrisch betriebenen Renault Kangoo zur Verfügung. Gleichzeitig werden drei neue Ladesäulen installiert. Das Fahrzeug wurde jetzt übergeben.
Zum 1-jährigem Bestehen der grünschwarzen Regierungskoalition in Schleswig-Holstein, besuchten uns Ministerpräsident Günther und die gesamte Landesregierung und gaben uns die Möglichkeit, unser regeneratives Wärmekonzept für kleinere Kommunen und Gemeinden vorzustellen. Besonderes Interesse rief das Quartierskonzept hervor, indem wir dieses Vorhaben mit dem Ausbau der E-Ladeinfrastruktur und Glasfaseranschlüssen verbinden. Bei Kaffee und Kuchen gab es dazu einen regen Gedankenaustausch.
Mit dem neuen Heizhaus soll in Gettorf auch ein neuer Laubwald entstehen
Wenn ein Bagger auf das Kitagelände rollt, um einen Baum zu pflanzen, dann ist das für die Kinder schon großes Kino. Statt nur dabeizustehen, wollten die auch gleich helfen, die neue Eiche auf dem Spielplatz der evangelischen Kita „Regenbogen“ einzupflanzen.
Kurzentschlossene müssen schnell handeln oder mehrere Jahre warten
Die Bauarbeiten für die Nahwärmeanschlüsse im Bereich Lindentor bis Sander Weg sind in vollem Gange. Seit Mai wird der Bereich Lindentor von Hausnummer 20 bis zum Hospiz angeschlossen, in den nächsten Wochen folgen die anliegenden Straßen. Im dritten Quartal dieses Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Bioenergie Gettorf könnte im Winter 2024 klimaneutrale Nahwärme liefern
Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die dadurch ausgelöste Energiekrise haben jenseits der Klimasituation das Nachdenken über neue Energien zu verlässlichen Preisen befeuert. „Unabhängigkeit, Klimaschutz und günstige Preise schließen sich nicht aus“, sagt Vertriebsleiter Erk Friedrichs, von der Bioenergie Gettorf, die schon jetzt Teile von Gettorf und Tüttendorf mit Nahwärme aus Biogas versorgt.
„Die Idee, ein Netz mit Bürgerbeteiligung zu errichten“
Gettorf hat sich auf den Weg gemacht, um bis 2035 eine klimaneutrale Gemeinde zu werden. Ein Baustein dafür wäre ein Nahwärmenetz, an dem sich die Bürger direkt beteiligen können. Bei der Einwohnerversammlung der Gemeinde Gettorf, zu der gut 180 Bürger kamen, stellte Bioenergie-Geschäftsführer Martin Laß die Projektidee eines Bürgerwärmenetzes vor.
Wie wird grüner Strom erzeugt, wie entsteht dabei Wärme und wie landet diese bei den Kunden?
Zu einem Blick hinter die Kulissen (Termine: 29.04., 20.05., 10.06. & 01.07.2023 - bereits alle Termine ausgebucht), des Regenerativen Speicherkraftwerks (RSK) lädt die Bioenergie Gettorf an drei Terminen zwischen April und Juni ein. Klimawandel und Ukrainekrieg haben den Umdenkprozess in der Energieversorgung beschleunigt und die Nachfrage befeuert. Gettorfs Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein, ist keine Utopie, sondern rückt in greifbare Nähe.
„Ein Projekt mit Vorzeigecharakter für das ganze Land“
Der Ausbau der Biogasanlage der Bioenergie Gettorf zu einem regenerativen Speicherkraftwerk ist in Gettorf ein Grundstein für eine zukunftsgerechte Versorgung mit Wärme, Strom und E-Mobilität, gleichzeitig hat das Konzept der Bioenergie Gettorf aber auch Modellcharakter für ländliche Gemeinden, die ihre Versorgung zukunftssicher machen wollen. Wie das funktionieren kann, ließen sich jetzt Julia Romanowski und Anne Steinbacher von der Industrie und Handelskammer zu Kiel (IHK) zeigen.
Bau des Heizhauses schafft 1,3 Hektar große Ausgleichsfläche an der Hüttenkoppel
Zusammen mit dem Bau des neuen Heizhauses auf der Reservefläche des Friedhofes wird in Gettorf ein neuer naturnaher Laubwald mit heimischen Gehölzen entstehen.
Vertrag schafft Grundlage für ein gebündeltes Leitungsnetz und die Abkehr von fossilen Energien
Mit Unterzeichnung der Erweiterung des Wegenutzungsvertrages von 2010 machten die Gemeinde Gettorf und die Bioenergie Gettorf (BEG) am 23. November den Weg in eine gemeinsame Zukunft ohne fossile Energien frei.
Aufstellen des Weihnachtsbaumes auf dem Marktplatz
Dieses Jahr hat, auf Anfrage der Gemeinde Gettorf, die Firma ASL in Kooperation mit der Bioenergie Gettorf das Aufstellen des Weihnachtsbauemes auf dem Gettorfer Marktplatz übernommen.
Das Schmücken des Baumes wurde im Anschluss von den Schulklassen 2a und 2d aus der Parkschule Gettorf übernommen.
Alternativen für die Energiewende
Öl- und Gas werden immer teurer. Unsere Energieversorgung schadet in großen Teilen dem Klima und spätestens mit Beginn des Ukraine-Krieges ist klar, dass ihre Struktur fatale Abhängigkeiten schafft.
Ein neuer Kleinbus und die Erneuerung der Heizungsanlage
Mehr Mobilität und Energiesparen stehen bei der Kirchengemeinde Gettorf ganz oben auf der Tagesordnung. Mit einem neuen Opel Vivaro ist der erste Punkt schon abgehakt und spart der Kirchengemeinde kräftig Geld.
Die Partner des Projekts, zur Stärkung unserer Heimatregion und der regionalen Wirtschaft:
Gettorfer Peter Brammer setzt zukünftig auf Nahwärme
Peter Brammer ist nicht nur passionierter Angler, sondern fischt sich auch aus dem Angebotsteich der vielen Energieversorger das Beste heraus, um kräftig Geld zu sparen. Jetzt hat ihm sein aktueller Gasanbieter zum Oktober 2022 eine neue Preiserhöhung angekündigt. Statt 11 Cent pro Kilowattstunde soll Brammer als Arbeitspreis dann 35 Cent zahlen oder kündigen. Er entschied sich für die Kündigung und suchte Alternativen.
Die Entstehung vom Silphie Honig
Eingehüllt in ihre Schutzanzüge und mit dem rauchenden Smoker in der Hand öffnen die Imker Sönke Jacobsen und Anette Mischke vorsichtig die blauen Deckel ihrer vier Bienenvölker am Rande des Silphiefeldes in Tüttendorf.
Zwei Biogasunternehmen wollen Gesamtkonzept für Gettorf vorlegen
Teile von Gettorf sind bereits mit Nahwärme versorgt. Jetzt prüft die Gemeinde Möglichkeiten, ganz Gettorf mit Nahwärme zu versorgen. Am 30. Mai trafen sich die Vertreter der aktuellen Nahwärmeanbieter Bioenergie Gettorf, Bio PM aus Gettorf und Hansewerk Natur mit den Spitzen aus Verwaltung und Politik, um Möglichkeiten zu erörtern.
Sielke Creydt wohnt seit 55 Jahren im Rotdornweg, seit 55 Jahren heizt sie auch mit Öl. „Es ist schon meine zweite Ölheizung hier im Haus, die wird im nächsten Jahr 30 Jahre alt“, erzählt die Rentnerin Heizungsbaumeister Enrico Schendel, der für die Bioenergie Gettorf tätig ist. Ihre Sorge: Die alte Heizung wird nicht mehr lange halten. Deshalb soll Ersatz her.
Die sonnigen Tage Mitte Mai nutzt Landwirt Martin Laß, um den Grünroggen von seinem Feld zu ernten. Als Zwischenfrucht hatte er ihn im September eingesät, seitdem sind die Pflanzen auf rund 1,5 Meter Höhe gewachsen. Im Gespann holen Häcksler und Silowagen die kompletten Pflanzen vom Feld. Sie sind ein Rohstoff für die benachbarte Biogasanlage, die als regeneratives Speicherkraftwerk Strom und Wärme für die Umgebung produziert.
„Nach zwei Jahren Zwangspause können wir jetzt endlich wieder durchstarten“, sagte Michael Polzin, Vorsitzender des Tennisclubs Gettorf beim 51. Saisonauftakt in der Vereinsgeschichte. Nicht nur Corona hat das Vereinsleben gebremst, auch die Energieversorgung des Vereins sorgte für ordentlich Kopfzerbrechen. Für warmes Wasser in den Duschen sorgte ein Durchlauferhitzer, für die nötige Wärme, nicht nur in der Halle, eine Ölheizung. Die war nach 30 Jahren marode und musste getauscht werden. 50000 Euro hätte der Verein in die Erneuerung investieren müssen und wäre weiterhin vom teuren Öl abhängig.
Juana Hoffmann ist die neue Beraterin im Energiewendebüro Gettorf. Die 32-Jährige ist nicht nur gelernte Automobilkauffrau, sondern bringt als neue Bioenergieberaterin zwölf Jahre Berufserfahrung aus einem großen Unternehmen mit, für das sie im Heizungsbereich Kunden beraten und betreut hat. „Neben Fernwärme waren auch Gas- und Ölheizungen mein Thema“, sagt Hoffmann, die die technischen Anlagen und ihre Vor- und Nachteile deshalb genau kennt.
Klimaschutz macht eine Energiewende notwendig. Nicht nur im Bereich Wärme und Strom, sondern auch im Individual- und Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV). Landrat Rolf-Oliver Schwemer ließ sich die neusten Projekte der Bioenergie Gettorf von Geschäftsführer Martin Laß erklären und zeigte sich beeindruckt. In Gettorf könnte die kreisweit erste Ladestation für E-Busse entstehen.
Der Gettorfer Thomas Stohlmann ist der 100. Nahwärme-Kunde der Bioenergie Gettorf. Von Vertriebsleiter Erk Friedrichs und Bioenergie-Beraterin Juana Hoffmann bekam er dafür Glückwünsche überbracht. Warum sich trotz einer modernen Ölheizung der Wechsel lohnt und warum er dringend auf Entscheidungen der Gemeinde wartet, erklärt der 52-Jährige
Die Energiewende steht auch für Ministerpräsident Daniel Günther, der sich gerade bei den Schleswig-Holsteinern um eine weitere Amtszeit bewirbt, ganz weit oben auf der Agenda. Deshalb besuchte er die BioEnergie Gettorf in Tüttendorf, die mit ihrem Regenerativen Speicherkraftwerk (RSK) führend in der Region ist. Geschäftsführer Martin Lass zeigte dem Ministerpräsidenten nicht nur die neuste Technik, sondern gab Günther auch einen Einblick in sein Quartierskonzept.
Wie man grünen Strom und Wärme produziert, das wollten 21 Neuntklässler der Isarnwohld-Schule Gettorf ganz genau wissen. Nachdem sie das Thema Energie schon im Unterricht theoretisch durchgenommen hatten, nahmen die Schüler am 23. Februar das Regenerative Speicherkraftwerk der Bioenergie Gettorf ganz genau unter die Lupe.
Das Informations- und Klimawendebüro im Herzen von Gettorfs Fußgängerzone ist eröffnet. Neben individueller Beratung zu den Themen Nahwärme und Quartierskonzept starten jetzt auch Vortragsreihen, zu denen sich Kleingruppen aus der Nachbarschaft, Wohnungseigentümergemeinschaften und Schulklassen anmelden können. Die ersten Gruppen haben es getestet und waren begeistert.
Biogasanlagen produzieren klimafreundlich Strom und Wärme, ohne fossile Brennstoffe einzusetzen. Sie helfen, die CO2-Belastung zu senken und sind, zusammen mit Wind- und Solarenergie, ein wichtiger Baustein zum Klimawandel. „Um Biogas durch Gärung zu produzieren braucht man Biomasse, mit der die Anlage regelmäßig befüllt werden muss“, erklärt Betreiber Martin Laß. Zwei Beispiele zeigen, wo die Rohstoffe für grünen Strom und Wärme aus Tüttendorf herkommen.
Januar 2022
Preisschock bei der Energieabrechnung? Hilfe naht! Wir, die BioEnergie Gettorf, bauen als lokaler Versorger unser Nahwärmenetz aus. Und Sie können mit dabei sein! Sichern Sie sich jetzt Ihren Anschluss, um zukünftig preiswerte und umweltfreundliche Energie aus Ihrer Heimat zu beziehen – sicher und unabhängig vom Weltmarkt. Erzeugt wird diese in unserem regenerativen Speicherkraftwerk, aus nachwachsenden heimischen Rohstoffen wie der bienenfreundlichen Silphie. Eine saubere Sache, auch für unsere Gettorfer Luft!
Januar 2022
Der Klimawandel geht alle Generationen etwas an, auch die Jüngsten. Das Engagement von Fridays for Future zeigt, das Thema ist nicht nur den Erwachsenen vorbehalten. Was kann man für das Klima tun, sei eine Frage, die zunehmend auch Kinder beschäftigt, sagt Erk Friedrichs, Projekt- und Vertriebsleiter der Bioenergie Gettorf, der überlegte, wie man den Jüngsten das Thema kindgerecht näherbringen kann. „Beim Staubsaugen ist mir dann die Idee gekommen, ein Kinderbuch zu schreiben“, erzählt er. Gesagt getan, die zwei Bienen Summi und Brummi waren geboren.
November 2021
Die neue, bis zu 20 Meter hohe Traglufthalle, in der sich schon bald ein Biogasspeicher füllen wird, hat im Volksmund ihren Spitznahmen bereits weg. Gebaut wurde das „Tüttendorfer Ei“ von der BioEnergie Gettorf, um 40.000 Kubikmeter Biogas aufzunehmen. Wenn das regenerative Speicherkraftwerk, zu dem das Bauwerk gehört, im Dezember seinen Betrieb aufnimmt, wird der Speicher alle angeschlossenen Heizhäuser versorgen.
Oktober 2021
Solarstrom vom eigenen Dach, klimafreundlich erzeugte Wärme, E-Mobilität und Glasfaser in einem – was für viele Hauseigentümer wie eine Zukunftsvision klingt, wird in Gettorf schon bald Wirklichkeit. Und das ohne hohe Investitionen für den Einzelnen! Hintergrund ist ein innovatives Quartierskonzept der BioEnergie Gettorf, dessen Umsetzung bereits geplant ist.
Oktober 2021
Als erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die interessierte Öffentlichkeit eröffnet die BioEnergie Gettorf Anfang November ein Informationsbüro in der Eichstraße 5 b, mitten in Gettorf. Mit Projekt- und Vertriebsleiter Erk Friedrichs wird hier ein persönlicher Ansprechpartner vor Ort sein, um die Technik zu erklären sowie alle Fragen rund um den Anschluss zu beantworten.
September 2021
Statt einen Kredit für eine neue Ölheizungsanlage aufzunehmen, setzt der Tennisclub Gettorf lieber auf einen Anschluss an das Nahwärmenetz der BioEnergie Gettorf. Mit Zustimmung des Bauauschusses der Gemeinde ist der Weg frei, um die erforderlichen Leitungen auf dem Clubgelände zu verlegen. Hallen, Vereinsheim und Duschen werden zukünftig mit klimafreundlicher, lokaler Wärme versorgt.
September 2021
Wenn in der Erntezeit wieder vermehrt große schwere Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen unterwegs sind, sorgt eine vorbildliche Initiative für mehr Sicherheit: Martin Laß, Geschäftsführer von Agrarservice Lass aus Tüttendorf, hat ein freiwilliges Tempolimit von 25 km/h innerorts für die Führer seiner Landmaschinen beschlossen. Per GPS-Daten wird die Einhaltung überwacht.
August 2021
Ob Neubau oder Bestandsimmobilie: Gero Graf von Gersdorff, Inhaber der Christian Jöhnk Bauunternehmen - Immobilienmanagement GmbH und selbst Bauingenieur ist ein klarer Fürsprecher von Nahwärme-Lösungen. Sowohl unter Umwelt- als auch unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten liegen diese für den Experten klar vor Öl und Gas – und steigern gleichzeitig den Immobilienwert.





















































































